Kaffeefilter Geschichte
Der Kaffee eroberte Europa bereits im 14. Jahrhundert. Der heute übliche Filter ist eine Erfindung von Melitta Bentz, die diese Idee 1908 auf der Grundlage von Löschpapier entwickelte. Schnellfilter mit Rillen und Wölbungen zur Durchflussbeschleunigung kamen 1930 auf den Markt, 20 Jahre später folgten neue Filtermodelle wie zum Beispiel Produkte in Form eines Teeeis und Press-Schüttel-Filter. Kaffekannen mit integriertem Filter folgten 1960, die heutigen Modelle sind vielfältig in Form, Material und Preis.
Kaffeefilter - Dauerfilter Porzellan oder Plastik
Dauerfilter sind als Tee, Kaffee- oder kombinierte Filter erhältlich. Filter aus Nylon, Baumwolle oder Edelstahldrahtgewebe garantieren für feines Aroma, sparsamen Kaffeeverbrauch, oftmalige Verwendung, leichte Reinigung, Stabilität, Geldersparnis und Umweltfreundlichkeit durch Schonung natürlicher Ressourcen sowie Müllvermeidung. Auf hochwertige Qualität ist bei der Auswahl der Permanentfilter zu achten, da durch unzulängliche Säuberungsmöglichkeit oder Abblättern der Metallbeschichtung nicht nur die Haltbarkeit des Filters, sondern auch der Geschmack des Kaffees leiden kann. Je nach Volumen, Qualitätsunterschied und Hersteller bewegen sich die Kosten für einen Dauerfilter zwischen 3 Euro und 20 Euro.
Papierfilter für Kaffemaschinen
Im Unterschied zu den Permanentfiltern wird ein Papierfilter nach einmaligem Gebrauch entsorgt. Im Handel erhältlich sind sie in verschiedenen Größen und Qualitätsklassen, gebleicht oder mit Rücksicht auf die Umweltverträglichkeit ungebleicht. Papierfilter sind nachweislich geschmacksneutral, die Undurchlässigkeit der aromatischen Kaffeeöle gilt in gesundheitlicher Hinsicht als Vorteil, aber auch als nachteilige Beeinflussung des Aromas. Abhängig von Marke und Qualität des Papierfilters kosten 100 Stück von 60 Cent bis 3,50 Euro.








